bg2

Leseprobe – Auftrag fürs Herz

Auszug aus Kapitel 4

… „Du übernimmst also diesen Auftrag für mich?“ „Ja, sehr gerne. Du gibst mir alle Pläne von dem Haus mit und gleich morgen fange ich an, daran zu arbeiten, versprochen. Ich habe schon ein paar konkrete Vorstellungen zu deiner Renovierung. Komm morgen Nachmittag zu mir ins Büro, da kann ich dir dann schon einiges Genaueres sagen.“ Gabriel atmete sichtlich erleichtert aus und sagte: „Ich bin so froh, dass ich dich kennenlernen durfte. Du bist ein absolutes Geschenk des Himmels, Anne!“ Seine Komplimente schmeichelten mir, und meine Wangen röteten sich. So direkt hatte mir schon lange kein Mann mehr gesagt, dass er mich toll fand. Gabriel lächelte mich an und sofort überflog ein wohliger Schauer meinen ganzen Körper. Wir sahen uns wieder tief in die Augen. Ich gewann meine Fassung schnell wieder zurück und wollte mich jetzt nicht auf Privatgespräche mit ihm einlassen. „Ich nehme das Kompliment gerne an, aber ich glaube, dass du das mit jedem anderen Architekten in der Stadt auch hinbekommen hättest.“ „Das mag schon sein, aber dass ich dadurch mit dir auch noch so eine tolle Frau kennenlernen durfte, ist schon ein wirklicher Glücksfall.“ Er ließ mir keine Chance, eine gewisse Distanz zu ihm aufrechtzuerhalten. Die sexuelle Spannung zwischen uns war auf einmal wieder da. Ich wusste echt nicht mehr, was ich erwidern sollte, und blickte ihn nur stumm an. Gott sei Dank ergriff Gabriel wieder das Wort: „Gehst du noch ein Stück mit mir? Ich möchte dir noch etwas zeigen.“ „Ja klar, warum nicht?“ Am liebsten hätte ich diesen Ort und Gabriel gar nicht mehr verlassen. Wir standen beide auf und er wies mir den Weg aus dem Park. Es war ein kleiner Feldweg, auf dem wir entlangliefen. Links von uns standen viele Haselsträucher in einer Reihe, und rechts war das offene Feld. Unweit dahinter rann ein kleiner Bach, und das romantische Plätschern des Wassers entspannte meine Nerven für den Moment wieder. „Diesen Weg bin ich früher oft mit meinem Großvater entlanggegangen, um zum Fischen zu gehen.“ „Du mochtest deinen Großvater sehr.“ „Ja, er war ein sehr beeindruckender Mann. Für seine Angestellten war er manchmal auch furchteinflößend. Aber ich habe es damals nie so empfunden. Für mich war er nur mein ganz großes Vorbild und ich wollte eigentlich immer einmal so werden wie er.“ „Das kann ich verstehen. Ich hätte ihn sehr gerne auch kennengelernt.“ Es war einfach unbeschreiblich. Ich fühlte mich auf diesem Fleckchen Erde dermaßen wohl und glücklich, und die Anwesenheit von Gabriel bescherte mir heimlich jede Menge Schmetterlinge im Bauch. Ich genoss die Sonne, die jetzt schon tief am Himmel stand, und es duftete überall nach frischem Getreide und Blumen.

Wir schlenderten ganz gemütlich den Weg entlang, als sich plötzlich rechts neben mir ein Geräusch bemerkbar machte und das hohe Gras zu rascheln anfing. Ehe ich michs versah, sprang das Geräusch an meinen Füßen entlang hinein ins offene Feld. Ich schreckte hoch, da ich absolut nicht damit gerechnet hatte, verlor für einen kurzen Moment das Gleichgewicht und strauchelte nach hinten. Gott sei Dank war Gabriel sofort zur Stelle und fing mich auf, sodass ich gar nicht erst hinfallen konnte. Er nahm mich in seine starken Arme, und erst ein paar Augenblicke später wurde mir bewusst, was das gerade gewesen war. Eine schwarze Katze war einer Maus hinterhergesprintet und hatte sich dabei ganz lässig den Weg über meine Füße ausgesucht. Ich fing an zu grinsen, und da konnte auch Gabriel sein Lachen nicht mehr zurückhalten. „Darf ich vorstellen, das war Benny, unser Haus-und-Hof-Kater, auf Mäusejagd. Das einzige Lebewesen, das auf dem Gut noch erhalten geblieben ist. Ist alles in Ordnung bei dir?“ Ich befand mich noch immer in Gabriels Armen. Ich nickte und wir sahen uns tief in die Augen. Doch diesmal war der Blick noch intensiver. Eine Strähne meiner Haare hatte sich durch den Schreck in mein Gesicht verirrt, und Gabriel strich sie mir mit seiner rechten Hand wieder hinter das Ohr und fuhr dann ganz zärtlich mit seinen Fingern über meine Wange. Dieser Augenblick ging wie in Zeitlupe an mir vorüber. Die Schmetterlinge in meinem Bauch wanderten plötzlich tiefer und lösten ein wunderbares Ziehen in meinem Unterleib aus. Bitte küss mich, bitte küss mich. Als ob Gabriel Gedanken lesen könnte, nahm er mein Gesicht in seine starken Hände, und ein paar Sekunden später berührten sich unsere Lippen. Mir wurde heiß und kalt zugleich, und im selben Augenblick erbat sich Gabriel mit seiner Zunge Einlass in meinen Mund. Den gewährte ich ihm. Ich genoss diesen Moment und begann dann ganz vorsichtig, auch meine Zunge in unseren Kuss zu involvieren. Mir war schon ganz schwindelig von diesem himmlischen Spiel unserer Münder, als Gabriel mit seinen Händen an meinen Schultern entlang tiefer zur Außenseite meiner Brüste strich und sich dann den Weg unter mein Top bahnte, um meinen Bauch zu streicheln. Unsere Körper rieben sich aneinander und ich spürte ganz deutlich Gabriels Erektion. Ich war völlig berauscht von diesem wunderbaren Gefühl zwischen meinen Beinen und bemühte mich, noch halbwegs aufrecht stehen zu bleiben und nicht umzukippen. Gabriel streichelte mit seinen Händen an meinem Rückgrat entlang und ich hoffte, dass er sich gleich den Weg weiter nach unten in mein Höschen suchen würde. …

Weiterlesen? Hier geht’s zum Buch:

0 Antworten

Ich freue mich auf dein Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.